Mo
14
Dez
2009
Projekt Pop Preis 2009 – 2 mal Platz 3
Steven Morrys gewinnt den 3. Platz in der Kategorie „Bester Popsänger 2009" und den 3. Platz in der Kategorie „Bester Song 2009 -englischsprachig-„. - Am vergangenen Samstag war es soweit. Das Finale „Deutscher Rock & Pop Preis 2009" stieg in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen. 63 Bands sind in verschiedenen Kategorien angetreten um erfolgreich zu sein. In der Kategorie Pop bin ich mit einer 12-köpfigen Projekt-Band angetreten. Die Besetzung: Juli Schiwek (Backvocal), Alex Möller (Backvocal), Michael Bergström (Drums), Andreas Seydlitz (Bass), Axel Efferth (Trompete), Jens Schmitt (E-Guitar), Guido Günster (Trompete), Björn Lindenthal (Posaune), Manfred Gördes (Keys), Mathias Scheu (E-Guitar), Jörg Schmidt (Tenor Saxophon) und Steven Morrys (Leadvocal).
Eine kurzfristig bunt zusammen gestellte Truppe, alle samt klasse Typen die sich selbstlos bereit erklärt haben mich bei diesem Vorhaben zu unterstützen. Wenig Vorbereitung, kaum Proben und keine gemeinsame Spielpraxis - das waren unsere Voraussetzungen. Aber wir waren bewaffnet mit Mut, Spielfreude und Lust auf einen spannenden gemeinsamen Auftritt.
Dann war es soweit. Die Tontechnik muss beim bloßen Anblick unserer großen Truppe das kalte grausen gepackt haben, sie haben völlig vergessen meine Monitore mit einem Signal zu beglücken, der Bühnensound generell war furchtbar breiig, der Bassist hatte keinen Monitor, der Backgroundgesang wurde als Leadgesang gemischt und umgekehrt. Das hat mich anfangs so irritiert das ich eine kleine Passage meines Textes vollkommen „verdummbeutelt" habe und statt dessen mal gepflegt in das Mikrofon genuschelt habe. Die Solo Gitarre war viel zu leise - heul. Der Mix im Saal war weder sonderlich laut, noch knackig und traurigerweise haben die Lautstärkenverhältnisse überhaupt nicht gepasst. Mit dem Ergebnis das nicht unsere Performance gewertet werden konnte sondern eigentlich die des Mischers. Na ja. Das war sehr schade, denn der Song „Shit happens" hätte in dieser kraftvollen Besetzung die Jury von den Sitzen geblasen. Kritik darf und muss sein aber mehr als das ist es auch nicht, die Veranstaltung war eine Herausforderung insbesondere für die Tontechnik, da ist es nicht verwunderlich das die ein oder andere Band, vor allem die in größerer Besetzung, das nachsehen hatten.
Nur drei Stunden später war ich dann alleine auf der Bühne und habe den gleichen Song mit Halbplayback gesungen. Diesmal war es für die Technik ja deutlich einfacher, nur war die Lautstärke auf der Bühne zu gering und auf meinem Monitor, ja diesmal hatte ich einen der funktionierte, war dermaßen viel Hall drauf das ich das Gefühl hatte in einem deckenhochgefliessten Badezimmer in der Badewanne zu singen. Das war übel. Ich habe es dennoch durchgezogen in der Hoffnung das schon alles klappen wird. So wirklich wohl habe ich mich dennoch nicht gefühlt und war daher doch einiges weg von einem genussvollen Auftritt. Aber für meine erste Teilnahme war ich dann doch ganz zufrieden mit mir. Aber super zufrieden war ich mit dem ersten Auftritt der Projekt-Band, denn das lief super rund. Und wenn man bedenkt das wir hier als Patchwork Band zum ersten mal gemeinsam auf der Bühne standen, andere dagegen schon seit Jahren eingespielt sind - wir haben uns nicht nur tapfer geschlagen wir haben harmoniert. Ich verbeuge mich tief vor jedem einzelnen und schreie ein schallendes DANKEEEEE in das Universum.
Lieben und vor allem Herzlichen Dank auch an alle die mich im Vorfeld und vor Ort unterstützt haben. Danke auch Dir lieber Andreas für die unkomplizierte und zahlreiche Hilfe bei der Musikersuche und dem Proberaum. Danke Dir lieber Mathias für die Möglichkeit mit einem weiteren meiner Songs in Produktion gehen zu können. Wenn ich weiterhin so viele liebe Menschen um mich herum habe und so viel Unterstützung bekomme, habe ich wirklich gute Hoffnung mein Debüt Album doch noch zu Lebzeiten fertig zu bekommen.




